Aktuelle Seminare - Alle Termine
Die hier aufgeführten Seminare werden von unterschiedlichen Veranstaltern organisiert; die Teilnahme kann dort zu deren Bedingungen gebucht werden.
Kontakt zur >>>ARD.ZDF medienakademie, Nürnberg/Hannover
Kontakt zur >>>Akademie für Publizistik, Hamburg
- Die Filmabnahme – Intensivkurs *NUR NOCH WENIGE PLÄTZE FREI!*
18.06. - 20.06.2012 in NürnbergInhalt:
Jahrelanger Einsatz als Abnehmer, die immer gleichen Hindernisse und großer Zeitdruck lassen das Instrument „Abnahme“ abstumpfen.
Der Intensivkurs bietet die Möglichkeit Inhalt, Vorgehen und Psychologie der Abnahme so ausführlich und konzentriert – eben intensiv - zu üben, dass im redaktionellen Alltag eine feindliche Übernahme durch die alte Leier erheblich erschwert wird. Die Teilnehmer erwerben Geschick, Routine und Schnelligkeit im Vorgehen und erreichen eine hohe dramaturgische und inhaltliche Präzision in ihren Einschätzungen. So kann die Filmabnahme wieder zur echten Qualitätskontrolle für einen Film, einen Sendeplatz oder eine Sendung werden.
Für den Intensivkurs gilt: Die grundlegenden Aspekte der Filmabnahme (Dramaturgie, inhaltliche Richtigkeit und psychologisch stimmiges Vorgehen) sind bekannt. Jetzt geht es um:· Sicherheit in der Abfolge der Arbeitsschritte
· Schnelligkeit im Erkennen dramaturgischer und inhaltlicher Mängel
· Genauigkeit im Ausdruck und bei Änderungsvorschlägen
· Vermeiden der Konkurrenz zu den Autoren
· Immer im Blick: die dramaturgischen, strukturellen und inhaltlichen Ziele
· Transparenz in der Abnehmer-Rolle und im gesamten Vorgehen
Die Teilnehmer arbeiten an Filmen, die sie selbst verantwortet oder gemacht haben und deshalb auch wie Autoren verteidigen können.
Methoden:
Dramaturgische und inhaltliche Filmanalysen, Gruppen- und Plenumsübungen, Hinweise zur Wahrnehmung
Zielgruppe:
Redakteurinnen und Redakteure, die lange dokumentarische Filmformate verantworten oder verantworten werden.
Voraussetzung: Die Teilnehmer haben bereits ein Seminar zur Filmabnahme besucht. Keine Anfänger!
Veranstalter:
9 Teilnehmer
ARD.ZDF medienakademie, >>> Buchungsinformationen des Veranstalters
SeminarNr. 13136 - NEU! Professionelle Sendungskritik für Filme, Magazine, Sendeplätze
27.07. - 28.07.2012 in HamburgInhalt:
Durch eine professionelle Sendungskritik als zentrales Entwicklungsinstrument einer Sendung arbeiten alle an der Sendung Beteiligten systematisch und effizient daran, die Sendung insgesamt und alle ihre Elemente zuschauerwirksam zu verbessern. Gleichzeitig lassen sich Argumente für die Diskussion mit Vorgesetzten und konkurrierenden Redaktionen schärfen.
Die Sendungskritik umfasst die Inhalte, die Dramaturgie und die Gestaltung der Sendung und misst deren Wirkung anhand von nachvollziehbaren und für alle verbindlichen Kriterien. Die Wirkung der professionellen Sendungskritik ist strukturell und inhaltlich nachhaltiger als die rituelle „Flur-Schelte“ zum eher emotionalen Abreagieren nach der Sendung.
Professionelle Sendungskritik stellt hohe Anforderungen an Redakteure als Führungspersonen, angefangen mit einer stringenten Konferenzleitung, über die gemeinsame Festlegung von Beurteilungskriterien bis zur Ansage und Durchsetzung von Leitlinien, die überprüfbar sind und überprüft werden.
Themen:
· Zielführende Konferenzmethoden
· Kritik-Zusammenfassung, Leitlinien-Ansage und Sicherung der Umsetzung
· Ausdrucksformen und Zeitpunkte für wirksames Lob
· Auswahl der Kritikpunkte
· Kritik-Kriterien für Sendeplätze, Sendungen, Moderationen und Filme
· Kritik-Sprache und Kritik-Formulierungen
· Inhaltliche Highlights und Lücken; Fehler bei der Vorgehensweise
· Gestalterische Mängel bei Filmen, Moderationen und Sendungen
Die Teilnehmer arbeiten im Seminar an eigenen Projekten.
Methoden:
Erarbeitung von Kriterien und Vorgehensweisen anhand eigener Projekte; Übungen zur Sendungskritik; Hinweise zu Konferenztechniken und Gesprächspsychologie
Zielgruppe:
Redakteure und Autoren, die an der Sendungskritik teilnehmen
Veranstalter:
10 Teilnehmer
Akademie für Publizistik, >>>Buchungsinformationen des Veranstalters - NEU! Dramaturgische Sendungsplanung im Fernsehen
30.08. - 31.08.2012 in HamburgInhalt:
Bereits bei Planung einer Sendung – egal, ob Magazin, Film, Live-Sendung, Sendeplatz – sollten durch die Redaktion ausdrücklich dramaturgische Kriterien und Gestaltungselemente im Zusammenspiel mit den Inhalten berücksichtigt werden. Denn die Inhalte einer Sendung können für das Publikum nur dann attraktiv und verständlich werden, wenn sie auch dramaturgisch klar, packend und abwechslungsreich strukturiert sind.
Auch wenn sich viele Details in späteren Arbeitsprozessen ändern werden, bekommt die Sendung durch eine frühzeitige Berücksichtigung dramaturgischer Erzählregeln und Gestaltungshinweise eine spontan überzeugende Form über äußere Formatkriterien hinaus.
Themen:
· Dramaturgische Kriterien für Sendeplätze, Filme, Magazine, Live-Elemente
· Sendungselemente und Filminhalte in dramaturgischer Steigerung
· Dramaturgische Gesamtsteuerung von Filmen und Sendungen
· Dramaturgische Kriterien für Bild, Ton und Schnitt einer Sendung
· Dramaturgisch konsequente Steuerung von Sendungsinhalten
· Rollenentwicklung für Moderation, Präsentation und Live-Auftritte
DieTeilnehmer arbeiten imSeminar an eigenen Sendungen, Filmen, Projekten.
Methoden:
Erarbeitung von Regeln und Vorgehensweisen anhand eigener Projekte; Planungsübungen an eigenen Sendungen und Projekten; Hinweise zu Dramaturgie, Zuschauer- und Wahrnehmungsforschung
Zielgruppe:
Redaktionsleiter, Planungsredakteure, CvDs und solche, die sich auf diese Tätigkeiten vorbereiten
Veranstalter:
10 Teilnehmer
Akademie für Publizistik, >>>Buchungsinformationen des Veranstalters - Dramaturgie im Dokumentarischen
18.10. - 20.10.2012 in HamburgInhalt:
Wer lange Dokumentationen fürs Fernsehen oder Kino dreht, kennt die Schwierigkeiten mit der dramaturgischen Gestaltung. Ist sie gelungen, wirkt der Film spannend, inhaltsreich, kompetent, und der Stoff erschließt sich dem Publikum.
Wir sprechen unter anderem über Erzähl-Rhythmus, Struktur, Hauptfiguren, Filmtexte, O-Töne, Musik und Geräusche. Das Seminar richtet sich an Filmemacher vorwiegend langer dokumentarischer Formate.
Themen:
- die emotionale Steuerung einer langen Geschichte
- der Erzähl-Rhythmus für Fernsehen und Kino
- die Erzählstruktur in langen Formaten: Erzählsatz und Fabel
- dramaturgische Attribute und Aufbau einer Hauptfigur
- Rote Fäden in langen Formaten- die dramaturgische Steigerung
- die inhaltliche Steuerung einer langen Geschichte in unterschiedlichen Filmformen
- Bild, Geräusch, Musik und O-Ton im langen Film
- die Autorenhandschrift
- der Filmtext als Erzähler und gestalterische SteuerungMethoden:
Analyse von Teilnehmerfilmen und Beispielen; Erarbeitung und Hinweise zu Kriterien der Wahrnehmung und der Erzählpraxis; Übungen im Plenum und in Gruppen an Projekten der Teilnehmer.
Zielgruppe:
Autoren, die dokumentarische lange Formate (bis ca. 90 Minuten Länge) erarbeiten.
Veranstalter:
10 Teilnehmer
Akademie für Publizistik, >>>Buchungsinformationen des Veranstalters - Der Filmtext und die Textperson *NUR NOCH WENIGE PLÄTZE FREI!*
29.10. - 31.10.2012 in HannoverInhalt:
Der Filmtext lässt in der Wahrnehmung der Zuschauer immer einen Erzähler entstehen – auch wenn dies nicht beabsichtigt war.
Dokumentarische Filmautoren sollten diesen Erzähler – die so genannte Textperson – bewusst gestalten und als filmisch-dramaturgisches Werkzeug einsetzen können, um unterhaltsame und inhaltsdichte Texte jenseits des Üblichen zu schreiben. Durch die Textperson als Kontrast zu anderen filmischen Gestaltungsmitteln kann ein Film erzählerische Tiefe und inhaltliche Kompetenz bekommen und so dem Zuschauern einen informativeren und unterhaltsameren Filmgenuss verschaffen.
Redakteure können mit der Textperson dramaturgische oder textliche Schwierigkeiten beheben und die erzählerische Vielfalt ihrer Sendeplätze deutlich vergrößern.In diesem Schwerpunktkurs lernen und üben die Teilnehmer den sicheren Umgang mit dem Werkzeug „Textperson“. Der Text wird – wie Kamera und Mikrofon – zur filmischen Gestaltung eingesetzt. Es werden Kriterien, Regeln und Vorgehensweisen erarbeitet für Filmtexte, die Aufmerksamkeit schaffen und inhaltlich kompetent sind:
· Die unbewusst entstehende Textperson
· Die fiktive Soziografie – eine Textperson entwerfen
· Unterschiedliche Textperson-Typen – Wirkung und Auswahl
· Spannung, Kompetenz und Erlebnistiefe steigern mit der Textperson
· Einen persönlichen Stil schaffen
· Die Textperson als redaktionelles Werkzeug
· Variationsbreite von Sendeplätzen vergrößern mit der Textperson
Die Teilnehmer arbeiten an ihren eigenen Filmen.
Methoden:
Textanalyse der Teilnehmerfilme, Textübungen in Gruppen, Texten kritischer Abschnitte und längerer Filmstrecken
Zielgruppe:
Autoren/-innen und Redakteure/innen, die im langen Format oder bei Fachmagazinen arbeiten
Voraussetzung: Grundlagenkenntnisse und Erfahrungen im Texten werden vorausgesetzt. Keine Anfänger!
Veranstalter:
9 Teilnehmer
ARD.ZDF medienakademie, >>> Buchungsinformationen des Veranstalters
SeminarNr. 13133 - Dokumentarische Dramaturgie - Magazine
05.11. - 07.11.2012 in HanoverInhalt:
Ein Magazin wird für Zuschauer immer dann sehenswert, wenn Filme, Moderationen, Gespräche und Live-Teile insgesamt mehr Verstehen erzeugen als es jedes Teil für sich allein könnte. Und dabei muss jede Sendung auch diejenigen Zuschauer überzeugen, die sich im jeweiligen Stoff bereits gut auskennen.
Wer die relevanten Wahrnehmungsstrukturen im Zuschauer kennt und nutzen kann, wird leichter die für seine Magazinsendung entscheidende dramaturgische Struktur und inhaltliche Kompetenz erreichen. Im Seminar lernen die Teilnehmer praxistaugliche Begriffe der dokumentarischen Dramaturgie kennen, die die Verständigung über die spezifische Wirkung unterschiedlicher Magazin-Elemente bei Sendungsplanung und Abnahme erleichtern. Sie erarbeiten dramaturgische Instrumente, die Kompetenz und Unterhaltsamkeit zusammenbringen. Sie lernen die Wirkung unterschiedlicher Film- und Gesprächsformen für die Präzision der Information im Sendungsfluss kennen und erarbeiten die wesentlichen Regeln einer dokumentarischen Dramaturgie für das Zusammenspiel unterschiedlicher Darstellungsformen:
· Die emotionale Steuerung aller Sendungselemente
· Gewichtende Fakten für Spannung und Erleben
· Typische Rote Fäden für mono- und multithematische Magazine
· Die dramaturgische Logik der Polarität
· Die spezifische Informationskraft von Bild, Geräusch, Musik, O-Ton und Text
· Wahrnehmungsverhalten, innerer Monolog und Tageszeitpsychologie
Die Teilnehmer arbeiten in verteilten Rollen an den mitgebrachten Magazinen.
Methoden:
Gemeinsame Analyse der dramaturgischen Struktur von Filmen, Sendungselementen und Sendungen der Teilnehmer; Erarbeitungen und Hinweise zur Wahrnehmung; Plenums- und Gruppenübungen an Magazinen der Teilnehmer
Zielgruppe:
Redakteure/-innen und Autoren/-innen von Magazinsendungen, aber auch von Regional- und Fachmagazinen und deren Zulieferredaktionen und Produktionsfirmen
Veranstalter:
9 Teilnehmer
ARD.ZDF medienakademie, >>> Buchungsinformationen des Veranstalters
SeminarNr. 13137 - Die Filmabnahme - lange Formate *NUR NOCH WENIGE PLÄTZE FREI!*
10.12. - 13.12.2012 in NürnbergInhalt:
In der Filmabnahme müssen Redakteure dem Film zu seiner bestmöglichen Form verhelfen, zugleich aber auch die Arbeit der Autoren respektieren. Die Filmabnahme ist der letzte Moment, in dem sich die Qualität des Films, eines Sendeplatzes und auch die des Autors beeinflussen lässt – und hier werden, gewollt oder nicht, zukunftswirksame Standards gesetzt.
Ausgehend von ihren bisherigen Erfahrungen mit der Abnahme erarbeiten die Teilnehmer im Seminar dramaturgische und inhaltliche Kriterien für die Filmabnahme der eigenständigen langen Form. Sie entdecken Lösungen für den in der Filmabnahme steckenden psychologischen Konflikt, sie erlernen günstige Routinen und Regeln und üben sicheres Vorgehen in der Abnahme:
· Dramaturgische, inhaltliche und psychologische Aspekte der Filmabnahme
· Kriterien für die filmisch-dramaturgische Analyse
· Kriterien für die inhaltliche, dramaturgische und ästhetische Qualität
· Distanzierungstechniken
· Die Kreativität der Abnehmerrolle
· Das psychologische Konzept der „Verhandlung unter Ungleichen“
Die Teilnehmer arbeiten im Seminar an ihren eigenen Filmen.
Methoden:
Erarbeitung von Kriterien und Regeln; Übungen im Plenum und in Gruppen; theoretische Hinweise
Die Teilnehmer arbeiten an Filmen (Länge ca. 8 bis 90 Minuten), die sie selbst als Redakteur/in oder Autor/in verantwortet haben.Zielgruppe:
Redakteur/-innen, die lange dokumentarische Filmformate verantworten oder verantworten werden
Veranstalter:
10 Teilnehmer
ARD.ZDF medienakademie, >>> Buchungsinformationen des Veranstalters
SeminarNr. 13135
- Die Filmabnahme - lange Formate
23.01. - 26.01.2012 in NürnbergInhalt:
In der Filmabnahme müssen Redakteure dem Film zu seiner bestmöglichen Form verhelfen, zugleich aber auch die Arbeit der Autoren respektieren. Die Filmabnahme ist der letzte Moment, in dem sich die Qualität des Films, eines Sendeplatzes und auch die des Autors beeinflussen lässt – und hier werden, gewollt oder nicht, zukunftswirksame Standards gesetzt.
Ausgehend von ihren bisherigen Erfahrungen mit der Abnahme erarbeiten die Teilnehmer im Seminar dramaturgische und inhaltliche Kriterien für die Filmabnahme der eigenständigen langen Form. Sie entdecken Lösungen für den in der Filmabnahme steckenden psychologischen Konflikt, sie erlernen günstige Routinen und Regeln und üben sicheres Vorgehen in der Abnahme:
· Dramaturgische, inhaltliche und psychologische Aspekte der Filmabnahme
· Kriterien für die filmisch-dramaturgische Analyse
· Kriterien für die inhaltliche, dramaturgische und ästhetische Qualität
· Distanzierungstechniken
· Die Kreativität der Abnehmerrolle
· Das psychologische Konzept der „Verhandlung unter Ungleichen“
Die Teilnehmer arbeiten im Seminar an ihren eigenen Filmen.
Methoden:
Erarbeitung von Kriterien und Regeln; Übungen im Plenum und in Gruppen; theoretische Hinweise
Die Teilnehmer arbeiten an Filmen (Länge ca. 8 bis 90 Minuten), die sie selbst als Redakteur/in oder Autor/in verantwortet haben.Zielgruppe:
Redakteur/-innen, die lange dokumentarische Filmformate verantworten oder verantworten werden
Veranstalter:
10 Teilnehmer
ARD.ZDF medienakademie, >>> Buchungsinformationen des Veranstalters
SeminarNr. 13135 - Der Filmtext - lange Formate
06.02. - 09.02.2012 in NürnbergInhalt:
Insbesondere im langen dokumentarischen und im fachlichen Format wollen die Zuschauer ja vom Filmtext auf variantenreichen Wegen durch den Inhalt geführt werden. Nur: Wie gestaltet man das Verhältnis des Textes zu Bild, Geräusch, Musik und O-Ton attraktiv und spannend? Wo und wie muss man Filmsituationen und Vorstellungen trennen, wo verbinden, damit die Information stimmt? Wie werden Rote Fäden eingesetzt und geführt, damit der Zuschauer die Orientierung behält? Denn Aufmerksamkeit, Emotion, Interesse, Spannung und Erkenntnis müssen im Verlauf des Films wachsen.
Damit das lange Format nicht das langweilige Format wird, stehen Filmemachern unterschiedliche Text-Werkzeuge zur Verfügung.
Das Seminar ermöglicht einen neuen Blick auf die aktiven Funktionen und Wirkweisen des Filmtextes. Die Teilnehmer erarbeiten Techniken und Werkzeuge für Textgestaltung und Textredaktion, auch die Grundzüge des Werkzeugs „Textperson“ werden vorgestellt und erprobt:· Das Verhältnis des Filmtextes zu Bild, Geräusch, Musik und O-Ton
· Der Filmtext als gehörter Text und aktiv handelnder Erzähler
· Erwartung wecken mit gewichtenden Fakten
· Die Infoladungen in Bild, Geräusch und Text
· Rote Fäden
· Trennen und Verbinden von Situationen und Vorstellungen
· Textanforderungen bei unterschiedlichen Inhalten und Sendeformaten
· geeignete Textpersonen für lange Formate
· Techniken zur Textredaktion
Die Teilnehmer arbeiten an ihren eigenen Filmen.
Methoden:
Gemeinsame Analysen von Filmen der Teilnehmer und von Beispielfilmen; Erarbeitung von Kriterien und Regeln; Textübungen in Gruppen; Theoriehinweise aus der Wahrnehmungsforschung
Zielgruppe:
Autor/-innen und Redakteur/-innen von langen dokumentarischen Filmen und solche, die sich dafür qualifizieren wollen! (Filmlänge: 8 Minuten und länger)
Veranstalter:
10 Teilnehmer
ARD.ZDF medienakademie, >>> Buchungsinformationen des Veranstalters
SeminarNr. 13132 - Dokumentarische Dramaturgie - Lange Formate
26.03. - 29.03.2012 in HannoverInhalt:
Mit der Kenntnis grundlegender dramaturgisch struktureller und gestalterischer Kriterien lässt sich das erzählerische Spannungspotenzial der im Dokumentarischen oft eher trockenen Sachverhalte und Fakten besser erkennen und mit Hilfe spezifischer Werkzeuge können Autoren und Redakteure dem Zuschauer einen echten Filmgenuss verschaffen.
Denn vor allem im langen dokumentarischen Format erwarten die Zuschauer, eine Geschichte mitzuerleben. Durch die Länge des Films soll dabei auch ein tieferes Verstehen der handelnden Personen, des Geschehens und der Sachverhalte möglich werden. Dies kann nur gelingen, wenn die Zuschauer über die gesamte Länge des Films emotional und sachlich interessiert bleiben. Dazu müssen nicht nur die Grundregeln der Erzählung, sondern die – auch von Thema und Tageszeit abhängigen – Befindlichkeiten des Publikums in Dramaturgie und Gestaltung Berücksichtigung finden.
Die Teilnehmer lernen konkrete, für den Berufsalltag taugliche Begriffe der dokumentarischen Dramaturgie für lange Formate kennen, die die Verständigung von Filmplanung bis Abnahme erleichtern. Sie erarbeiten sich die für lange Formate grundlegenden Erzählstrukturen im Detail und lernen sie für unterschiedliche Sachinhalte und Filmformen handhaben:
· Die dramaturgischen Elementarmuster
· Emotionale Steuerung für lange Filme
· Gewichtende Fakten in Bild, Ton und Text für Spannung und Erleben
· Erlebensreihenfolge und Sachinhalte
· Rote Fäden im langen Format und bei unterschiedlichen Stoffen
· Der Erzählsatz und die Erzählstruktur für die lange Form
· Die Polaritätslogik
· Die Informationskraft und das Zusammenspiel der fünf Darstellungsebenen
· Der innere Monolog des Zuschauers als dramaturgische Kontrolle
Die Teilnehmer arbeiten an eigenen Filmen.
Methoden:
Gemeinsame Analyse von Teilnehmerfilmen und Beispielen; Erarbeitungen und Hinweise zu Wahrnehmung und Erzählpraxis; Gruppen- und Plenumsübungen an Projekten der Teilnehmer
Zielgruppe:
Redakteure/-innen und Autoren/-innen, die dokumentarische lange Formate (Filmlänge ca. 8 bis 90 Minuten) erarbeiten oder von kurzen auf lange Formate wechseln wollen
Veranstalter:
9 Teilnehmer
ARD.ZDF medienakademie, >>> Buchungsinformationen des Veranstalters
SeminarNr. 13138 - Dramaturgie im Dokumentarischen
12.04. - 14.04.2012 in HamburgInhalt:
Wer lange Dokumentationen fürs Fernsehen oder Kino dreht, kennt die Schwierigkeiten mit der dramaturgischen Gestaltung. Ist sie gelungen, wirkt der Film spannend, inhaltsreich, kompetent, und der Stoff erschließt sich dem Publikum.
Wir sprechen unter anderem über Erzähl-Rhythmus, Struktur, Hauptfiguren, Filmtexte, O-Töne, Musik und Geräusche. Das Seminar richtet sich an Filmemacher vorwiegend langer dokumentarischer Formate.
Themen:
- die emotionale Steuerung einer langen Geschichte
- der Erzähl-Rhythmus für Fernsehen und Kino
- die Erzählstruktur in langen Formaten: Erzählsatz und Fabel
- dramaturgische Attribute und Aufbau einer Hauptfigur
- Rote Fäden in langen Formaten- die dramaturgische Steigerung
- die inhaltliche Steuerung einer langen Geschichte in unterschiedlichen Filmformen
- Bild, Geräusch, Musik und O-Ton im langen Film
- die Autorenhandschrift
- der Filmtext als Erzähler und gestalterische SteuerungMethoden:
Analyse von Teilnehmerfilmen und Beispielen; Erarbeitung und Hinweise zu Kriterien der Wahrnehmung und der Erzählpraxis; Übungen im Plenum und in Gruppen an Projekten der Teilnehmer.
Zielgruppe:
Autoren, die dokumentarische lange Formate (bis ca. 90 Minuten Länge) erarbeiten.
Veranstalter:
10 Teilnehmer
Akademie für Publizistik, >>>Buchungsinformationen des Veranstalters



