Aktuelle Seminare - Dramaturgie
Die hier aufgeführten Seminare werden von unterschiedlichen Veranstaltern organisiert; die Teilnahme kann dort zu deren Bedingungen gebucht werden.
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- NEU! Professionelle Sendungskritik für Filme, Magazine, Sendeplätze
27.07. - 28.07.2012 in HamburgInhalt:
Durch eine professionelle Sendungskritik als zentrales Entwicklungsinstrument einer Sendung arbeiten alle an der Sendung Beteiligten systematisch und effizient daran, die Sendung insgesamt und alle ihre Elemente zuschauerwirksam zu verbessern. Gleichzeitig lassen sich Argumente für die Diskussion mit Vorgesetzten und konkurrierenden Redaktionen schärfen.
Die Sendungskritik umfasst die Inhalte, die Dramaturgie und die Gestaltung der Sendung und misst deren Wirkung anhand von nachvollziehbaren und für alle verbindlichen Kriterien. Die Wirkung der professionellen Sendungskritik ist strukturell und inhaltlich nachhaltiger als die rituelle „Flur-Schelte“ zum eher emotionalen Abreagieren nach der Sendung.
Professionelle Sendungskritik stellt hohe Anforderungen an Redakteure als Führungspersonen, angefangen mit einer stringenten Konferenzleitung, über die gemeinsame Festlegung von Beurteilungskriterien bis zur Ansage und Durchsetzung von Leitlinien, die überprüfbar sind und überprüft werden.
Themen:
· Zielführende Konferenzmethoden
· Kritik-Zusammenfassung, Leitlinien-Ansage und Sicherung der Umsetzung
· Ausdrucksformen und Zeitpunkte für wirksames Lob
· Auswahl der Kritikpunkte
· Kritik-Kriterien für Sendeplätze, Sendungen, Moderationen und Filme
· Kritik-Sprache und Kritik-Formulierungen
· Inhaltliche Highlights und Lücken; Fehler bei der Vorgehensweise
· Gestalterische Mängel bei Filmen, Moderationen und Sendungen
Die Teilnehmer arbeiten im Seminar an eigenen Projekten.
Methoden:
Erarbeitung von Kriterien und Vorgehensweisen anhand eigener Projekte; Übungen zur Sendungskritik; Hinweise zu Konferenztechniken und Gesprächspsychologie
Zielgruppe:
Redakteure und Autoren, die an der Sendungskritik teilnehmen
Veranstalter:
10 Teilnehmer
Akademie für Publizistik, >>>Buchungsinformationen des Veranstalters - NEU! Dramaturgische Sendungsplanung im Fernsehen
30.08. - 31.08.2012 in HamburgInhalt:
Bereits bei Planung einer Sendung – egal, ob Magazin, Film, Live-Sendung, Sendeplatz – sollten durch die Redaktion ausdrücklich dramaturgische Kriterien und Gestaltungselemente im Zusammenspiel mit den Inhalten berücksichtigt werden. Denn die Inhalte einer Sendung können für das Publikum nur dann attraktiv und verständlich werden, wenn sie auch dramaturgisch klar, packend und abwechslungsreich strukturiert sind.
Auch wenn sich viele Details in späteren Arbeitsprozessen ändern werden, bekommt die Sendung durch eine frühzeitige Berücksichtigung dramaturgischer Erzählregeln und Gestaltungshinweise eine spontan überzeugende Form über äußere Formatkriterien hinaus.
Themen:
· Dramaturgische Kriterien für Sendeplätze, Filme, Magazine, Live-Elemente
· Sendungselemente und Filminhalte in dramaturgischer Steigerung
· Dramaturgische Gesamtsteuerung von Filmen und Sendungen
· Dramaturgische Kriterien für Bild, Ton und Schnitt einer Sendung
· Dramaturgisch konsequente Steuerung von Sendungsinhalten
· Rollenentwicklung für Moderation, Präsentation und Live-Auftritte
DieTeilnehmer arbeiten imSeminar an eigenen Sendungen, Filmen, Projekten.
Methoden:
Erarbeitung von Regeln und Vorgehensweisen anhand eigener Projekte; Planungsübungen an eigenen Sendungen und Projekten; Hinweise zu Dramaturgie, Zuschauer- und Wahrnehmungsforschung
Zielgruppe:
Redaktionsleiter, Planungsredakteure, CvDs und solche, die sich auf diese Tätigkeiten vorbereiten
Veranstalter:
10 Teilnehmer
Akademie für Publizistik, >>>Buchungsinformationen des Veranstalters - Dramaturgie im Dokumentarischen
18.10. - 20.10.2012 in HamburgInhalt:
Wer lange Dokumentationen fürs Fernsehen oder Kino dreht, kennt die Schwierigkeiten mit der dramaturgischen Gestaltung. Ist sie gelungen, wirkt der Film spannend, inhaltsreich, kompetent, und der Stoff erschließt sich dem Publikum.
Wir sprechen unter anderem über Erzähl-Rhythmus, Struktur, Hauptfiguren, Filmtexte, O-Töne, Musik und Geräusche. Das Seminar richtet sich an Filmemacher vorwiegend langer dokumentarischer Formate.
Themen:
- die emotionale Steuerung einer langen Geschichte
- der Erzähl-Rhythmus für Fernsehen und Kino
- die Erzählstruktur in langen Formaten: Erzählsatz und Fabel
- dramaturgische Attribute und Aufbau einer Hauptfigur
- Rote Fäden in langen Formaten- die dramaturgische Steigerung
- die inhaltliche Steuerung einer langen Geschichte in unterschiedlichen Filmformen
- Bild, Geräusch, Musik und O-Ton im langen Film
- die Autorenhandschrift
- der Filmtext als Erzähler und gestalterische SteuerungMethoden:
Analyse von Teilnehmerfilmen und Beispielen; Erarbeitung und Hinweise zu Kriterien der Wahrnehmung und der Erzählpraxis; Übungen im Plenum und in Gruppen an Projekten der Teilnehmer.
Zielgruppe:
Autoren, die dokumentarische lange Formate (bis ca. 90 Minuten Länge) erarbeiten.
Veranstalter:
10 Teilnehmer
Akademie für Publizistik, >>>Buchungsinformationen des Veranstalters - Dokumentarische Dramaturgie - Magazine
05.11. - 07.11.2012 in HanoverInhalt:
Ein Magazin wird für Zuschauer immer dann sehenswert, wenn Filme, Moderationen, Gespräche und Live-Teile insgesamt mehr Verstehen erzeugen als es jedes Teil für sich allein könnte. Und dabei muss jede Sendung auch diejenigen Zuschauer überzeugen, die sich im jeweiligen Stoff bereits gut auskennen.
Wer die relevanten Wahrnehmungsstrukturen im Zuschauer kennt und nutzen kann, wird leichter die für seine Magazinsendung entscheidende dramaturgische Struktur und inhaltliche Kompetenz erreichen. Im Seminar lernen die Teilnehmer praxistaugliche Begriffe der dokumentarischen Dramaturgie kennen, die die Verständigung über die spezifische Wirkung unterschiedlicher Magazin-Elemente bei Sendungsplanung und Abnahme erleichtern. Sie erarbeiten dramaturgische Instrumente, die Kompetenz und Unterhaltsamkeit zusammenbringen. Sie lernen die Wirkung unterschiedlicher Film- und Gesprächsformen für die Präzision der Information im Sendungsfluss kennen und erarbeiten die wesentlichen Regeln einer dokumentarischen Dramaturgie für das Zusammenspiel unterschiedlicher Darstellungsformen:
· Die emotionale Steuerung aller Sendungselemente
· Gewichtende Fakten für Spannung und Erleben
· Typische Rote Fäden für mono- und multithematische Magazine
· Die dramaturgische Logik der Polarität
· Die spezifische Informationskraft von Bild, Geräusch, Musik, O-Ton und Text
· Wahrnehmungsverhalten, innerer Monolog und Tageszeitpsychologie
Die Teilnehmer arbeiten in verteilten Rollen an den mitgebrachten Magazinen.
Methoden:
Gemeinsame Analyse der dramaturgischen Struktur von Filmen, Sendungselementen und Sendungen der Teilnehmer; Erarbeitungen und Hinweise zur Wahrnehmung; Plenums- und Gruppenübungen an Magazinen der Teilnehmer
Zielgruppe:
Redakteure/-innen und Autoren/-innen von Magazinsendungen, aber auch von Regional- und Fachmagazinen und deren Zulieferredaktionen und Produktionsfirmen
Veranstalter:
9 Teilnehmer
ARD.ZDF medienakademie, >>> Buchungsinformationen des Veranstalters
SeminarNr. 13137
- Dokumentarische Dramaturgie - Lange Formate
26.03. - 29.03.2012 in HannoverInhalt:
Mit der Kenntnis grundlegender dramaturgisch struktureller und gestalterischer Kriterien lässt sich das erzählerische Spannungspotenzial der im Dokumentarischen oft eher trockenen Sachverhalte und Fakten besser erkennen und mit Hilfe spezifischer Werkzeuge können Autoren und Redakteure dem Zuschauer einen echten Filmgenuss verschaffen.
Denn vor allem im langen dokumentarischen Format erwarten die Zuschauer, eine Geschichte mitzuerleben. Durch die Länge des Films soll dabei auch ein tieferes Verstehen der handelnden Personen, des Geschehens und der Sachverhalte möglich werden. Dies kann nur gelingen, wenn die Zuschauer über die gesamte Länge des Films emotional und sachlich interessiert bleiben. Dazu müssen nicht nur die Grundregeln der Erzählung, sondern die – auch von Thema und Tageszeit abhängigen – Befindlichkeiten des Publikums in Dramaturgie und Gestaltung Berücksichtigung finden.
Die Teilnehmer lernen konkrete, für den Berufsalltag taugliche Begriffe der dokumentarischen Dramaturgie für lange Formate kennen, die die Verständigung von Filmplanung bis Abnahme erleichtern. Sie erarbeiten sich die für lange Formate grundlegenden Erzählstrukturen im Detail und lernen sie für unterschiedliche Sachinhalte und Filmformen handhaben:
· Die dramaturgischen Elementarmuster
· Emotionale Steuerung für lange Filme
· Gewichtende Fakten in Bild, Ton und Text für Spannung und Erleben
· Erlebensreihenfolge und Sachinhalte
· Rote Fäden im langen Format und bei unterschiedlichen Stoffen
· Der Erzählsatz und die Erzählstruktur für die lange Form
· Die Polaritätslogik
· Die Informationskraft und das Zusammenspiel der fünf Darstellungsebenen
· Der innere Monolog des Zuschauers als dramaturgische Kontrolle
Die Teilnehmer arbeiten an eigenen Filmen.
Methoden:
Gemeinsame Analyse von Teilnehmerfilmen und Beispielen; Erarbeitungen und Hinweise zu Wahrnehmung und Erzählpraxis; Gruppen- und Plenumsübungen an Projekten der Teilnehmer
Zielgruppe:
Redakteure/-innen und Autoren/-innen, die dokumentarische lange Formate (Filmlänge ca. 8 bis 90 Minuten) erarbeiten oder von kurzen auf lange Formate wechseln wollen
Veranstalter:
9 Teilnehmer
ARD.ZDF medienakademie, >>> Buchungsinformationen des Veranstalters
SeminarNr. 13138 - Dramaturgie im Dokumentarischen
12.04. - 14.04.2012 in HamburgInhalt:
Wer lange Dokumentationen fürs Fernsehen oder Kino dreht, kennt die Schwierigkeiten mit der dramaturgischen Gestaltung. Ist sie gelungen, wirkt der Film spannend, inhaltsreich, kompetent, und der Stoff erschließt sich dem Publikum.
Wir sprechen unter anderem über Erzähl-Rhythmus, Struktur, Hauptfiguren, Filmtexte, O-Töne, Musik und Geräusche. Das Seminar richtet sich an Filmemacher vorwiegend langer dokumentarischer Formate.
Themen:
- die emotionale Steuerung einer langen Geschichte
- der Erzähl-Rhythmus für Fernsehen und Kino
- die Erzählstruktur in langen Formaten: Erzählsatz und Fabel
- dramaturgische Attribute und Aufbau einer Hauptfigur
- Rote Fäden in langen Formaten- die dramaturgische Steigerung
- die inhaltliche Steuerung einer langen Geschichte in unterschiedlichen Filmformen
- Bild, Geräusch, Musik und O-Ton im langen Film
- die Autorenhandschrift
- der Filmtext als Erzähler und gestalterische SteuerungMethoden:
Analyse von Teilnehmerfilmen und Beispielen; Erarbeitung und Hinweise zu Kriterien der Wahrnehmung und der Erzählpraxis; Übungen im Plenum und in Gruppen an Projekten der Teilnehmer.
Zielgruppe:
Autoren, die dokumentarische lange Formate (bis ca. 90 Minuten Länge) erarbeiten.
Veranstalter:
10 Teilnehmer
Akademie für Publizistik, >>>Buchungsinformationen des Veranstalters
Wenn Interesse an einem Seminar besteht, das bereits stattgefunden hat, nimmt die ARD.ZDF medienakademie auch Vormerkungen an.



