Biografie

Geboren wurde ich 1939 in Berlin, meine Kindheit verbrachte ich jedoch in einem winzigen Dorf im Süd-Schwarzwald. Von dort gelangte ich über eine Internatsschule in Bonn zum Studium der Philosophie in München und der Theologie in Frankfurt. Direkt nach dem Studium, 1969, absolvierte ich ein sechsmonatiges Zeitungspraktikum in Freiburg und arbeitete anschließend beim Katholikentag in Trier als Leiter der Pressestelle.

1970 war ich Praktikant in der aktuellen Berichterstattung im Hessischen Rundfunk, woraus sich dann meine Tätigkeit als Freier Mitarbeiter fließend entwickelte.

Seitdem habe ich bis ins Jahr 2000 für unterschiedliche Rundfunkanstalten Hörfunksendungen gestaltet und dokumentarische Filme gedreht. Überwiegend waren das lange Formate zu Themen der Gesellschaftspolitik, Religion und Kirche in Deutschland, Äthiopien, Westafrika, Indonesien und Kolumbien. Zwei meiner Filme sind ausgezeichnet worden, mit dem Adolf Grimme Preis 1973 und mit dem Wilhelmine Lübke Preis 1977.

Bereits während meiner Arbeit als Filmemacher stieg ich bei einigen Rundfunkanstalten in die Ausbildung von Programmvolontären in Hörfunk und Fernsehen ein. Dabei begann mich seit Ende der 80er Jahre immer stärker die Frage zu interessieren, wie wir als Zuschauer auf Filme reagieren. Aus den damals neu auftretenden Erkenntnissen der Neurowissenschaften, aus der Praxis des Filmemachens und den Ergebnissen der Kommunikationsforschung entwickelte ich 1990 für die Zentrale Fortbildung der Programm-Mitarbeiter von ARD und ZDF (heute: ARD.ZDF medienakademie) meine ersten Seminare „Der Text im Film“ und „Die Film-Abnahme“.

Einige Jahre arbeitete ich parallel als Filmemacher und als Trainer. Durch ein wachsendes Interesse journalistischer Redaktionen an dramaturgischer Praxis und einem dazugehörigen theoretischen Hintergrund wuchs der Anteil an Seminaren und Coachings zunehmend, auch in der Ausbildung bei unterschiedlichen Rundfunkanstalten, so dass ich mich heute ganz auf diesen Bereich konzentriere. Ich arbeite vornehmlich mit Rundfunkanstalten und mit der ARD.ZDF medienakademie zusammen, aber auch mit Filmhochschulen und seit 2009 mit der Akademie für Publizistik in Hamburg.

Meine ersten Seminare gehören bis heute zum Standardprogramm der ARD.ZDF medienakademie.
In jüngster Zeit habe ich das Angebot durch Aufbauseminare und Seminare zum Schwerpunkt „Dokumentarische Dramaturgie“ ergänzt, >>> Termine.

Der Austausch mit den Seminarteilnehmern und der Blick in unterschiedlichste Redaktionen haben mir immer geholfen, mein Angebot inhaltlich zu erweitern, es permanent zu verbessern, zu korrigieren und Lösungen für die Redaktionspraxis zu finden.

Ausgangspunkt für meine Arbeit als Trainer und Coach sind immer die konkreten Fragen, die in diesem Dialog aufkommen.